| 2. Ansitz |
| Langer See 14.04.2009 / 21.00Uhr bis 16.04.2009 / 7.00Uhr |
Gleich nach Arbeit ging es los. So schnell wie möglich ans Gewässer ohne aber dabei zu rasen und in Hektik zu verfallen. Meine auserkorene Angelstelle war natürlich belegt. Nach einer Diskussion mit den anwesenden Anglern konnte ich aber doch schon mein Rod Pod aufbauen. Mit dem Carponizer brachte ich die erste Rute in Stellung. Die zweite Fuhre war fertig und es konnte losgehen. Nur hätte ich vor dem Ansitz die Akkus des Bootes aufladen sollen. Ich wunderte mich, dass das Boot nach dem Auslösen der Luken nicht zurückkam. Es verging bestimmt eine Stunde und es war schnell dunkel. Ich lief schon am Ufer rauf und runter. Vergebens. Das Boot bekam ich nur in die Mitte des Sees und nicht weiter. Zwar hatte ich mein AX Mini im Auto liegen, fragte dann aber bei jungen Karfenanglern an, ob diese mir das Boot zurückbringen könnten. Sie fuhren sofort los und innerhalb kürzester Zeit waren sie mit dem Carponizer zurück. Ich schaute hinein. Die Futterluken hatten sich zu meiner Verwunderung nicht geöffnet. Das ist aber das erste, was ausfällt, wenn der Akku schlapp macht. Ich kappte die Schlagschnur, bedankte mich bei den Anglern und wir redeten noch rund 20 Minuten. Nur mit einem T-Shirt bekleidet wurde mir klar, dass wenn ich mir nicht bald was anziehe ich mir was wegholen würde. Ich verabschiedete mich, schnappte das Boot und als ich wieder bei den Ruten war zog ich mir gleich meine Fliesjacke drüber. Ich angelte erst mal mit nur einer Rute und holte weiteres Material an die Angelstelle. Das Groundhog stand schnell und ich begann es einzuräumen. Um 22.30Uhr begannen die Angler auf meiner Stelle mit dem Einpacken. Sie waren kaum weg als ich mein AX Mini zu Wasser ließ. Rute raus und langsam ins Zelt zurückziehen. Ich hatte mein Frontpanel weit geöffnet und schlief in meinem Schlafsack schnell ein. Um 6.00Uhr dann die ersten Anzeichen eines Bisses. Anhieb. Ich dachte sofort an Güster, Bleie und Co. Nein, ein kleiner Satzer hatte sich an der 24`er Murmel versucht. Ein Spiegler gerade mal 35cm lang und ca. 1,5kg schwer. Der sechser Haken hing bombenfest. Ich wollte schon eine Zange zur Hilfe holen als ich ihn doch noch so entfernen konnte. Die Rute machte ich wieder neu und ging zum weiter schlafen über. Ab 10Uhr war ich dann mit unterschiedlichen Sachen beschäftigt. Zum Beispiel mit dem Laden meiner Handys mit dem Solarmodul von Carplounge.

Tolle Sache kann ich nur sagen. Eigentlich kann man damit so fast alles Laden. Weiterhin aß ich zu Mittag, schrieb einen Bericht, fertigte neue Montagen und brachte meine Ruten, neu bestückt, ans gegenüberliegende Ufer. Aktionen hatte ich leider keine mehr. Als die Sonne langsam verschwinden wollte, schaute ich in die herrlich

ausgeleuchtete Bucht links von mir und ließ meinen Gedanken freien Lauf. Gerade als ich mit diesem Bericht anfangen wollte kam Toni vorbei. Wir redeten noch eine ganze Weile bei einer Tasse Cappucinno. Als er wieder ging, zog ich mich auf die Liege zurück und hoffte das die Karpfen, meine nun mittlerweile 30´er Boilies
vernaschen würden. Ich genoss noch einen Augenblick das Panorama ,schaute in den Sternenhimmel und lauschte dem Gesang der Kröten. Dann schlief ich ein. Um kurz nach vier wurde ich wach. Mir war fast so als ich einen Pieps gehört hatte. Ich hatte mich sehr wahrscheinlich geirrt. Der halbierte, abnehmende Mond schien mir mitten ins Gesicht. Dadurch fand ich keinen richtigen Schlaf mehr. Um 5.30Uhr war die Nacht vorbei, da ich schon um 9.00Uhr auf Arbeit sein musste. Ich hoffte zwar immer noch mit einem Biss, doch vergebens. Um 7.00Uhr holte ich meine Ruten ein. Meine Angelsachen waren erstaunlich schnell im Auto verstaut. Auch wenn ich nur einen kleinen Satzer fangen konnte stand für mich fest, ich komme wieder.


Tolle Sache kann ich nur sagen. Eigentlich kann man damit so fast alles Laden. Weiterhin aß ich zu Mittag, schrieb einen Bericht, fertigte neue Montagen und brachte meine Ruten, neu bestückt, ans gegenüberliegende Ufer. Aktionen hatte ich leider keine mehr. Als die Sonne langsam verschwinden wollte, schaute ich in die herrlich

ausgeleuchtete Bucht links von mir und ließ meinen Gedanken freien Lauf. Gerade als ich mit diesem Bericht anfangen wollte kam Toni vorbei. Wir redeten noch eine ganze Weile bei einer Tasse Cappucinno. Als er wieder ging, zog ich mich auf die Liege zurück und hoffte das die Karpfen, meine nun mittlerweile 30´er Boilies
vernaschen würden. Ich genoss noch einen Augenblick das Panorama ,schaute in den Sternenhimmel und lauschte dem Gesang der Kröten. Dann schlief ich ein. Um kurz nach vier wurde ich wach. Mir war fast so als ich einen Pieps gehört hatte. Ich hatte mich sehr wahrscheinlich geirrt. Der halbierte, abnehmende Mond schien mir mitten ins Gesicht. Dadurch fand ich keinen richtigen Schlaf mehr. Um 5.30Uhr war die Nacht vorbei, da ich schon um 9.00Uhr auf Arbeit sein musste. Ich hoffte zwar immer noch mit einem Biss, doch vergebens. Um 7.00Uhr holte ich meine Ruten ein. Meine Angelsachen waren erstaunlich schnell im Auto verstaut. Auch wenn ich nur einen kleinen Satzer fangen konnte stand für mich fest, ich komme wieder.

Angemerkt: Es ist schon mittlerweile Tradition, dass mit meinem Auftauchen am Gewässer auch gleich ein Paar Pferde nebst Reiter neben meinem Zelt zu stehen habe. Diesmal ausgesprochen schöne. ;-)
Euer Köcki